Wenn man Geld für einen guten Zweck sammeln will, dann gibt es viele Möglichkeiten, wie man die Menschen in seinem Umfeld erreichen kann. Wie wirkungsvoll Musik dabei sein kann, das wurde im Juli 1985 bei einem  der größten Benefizkonzerte der Geschichte eindrucksvoll bewiesen.
Benefizkonzerte gab es in ja zweifelsfrei viele, eines der letzten Beispiele dazu das One Love Manchester Konzert, eine Woche nach den Terrorattacken in der Stadt. Dennoch bleibt der Spendenaufruf von Organisator Bob Geldof und seinem unerreichten Line-Up im Jahre 1985 das bekannteste. Queen, Bob Dylan, Led Zeppelin und David Bowie sind nur einige Namen auf der langen Liste von Stars, die die Massen in London und Philadelphia zum Tanzen brachten.
Das Event  fand nämlich im Wembley Stadium und der JFK-Arena gleichzeitig statt. In zwei  Arenen auf zwei verschiedenen Kontinenten. Dabei wechselten sich die beiden Locations mit den Auftritten ab und erreichten eine Laufzeit von über sechzehn Stunden.
Phil Collins schaffte es sogar, in beiden Städten einen Auftritt hinzulegen.
„Wenn es ein Problem gibt, dann muss man rausgehen und was dagegen tun.“  Mit diesem einfachen Grundsatz brachte Geldolf alles ins Rollen und schaffte es, ein Festival auf die Beine zu stellen, das weltweit 2 Milliarden Menschen erreichte und über 100 Millionen Dollar für bedürftige Menschen in Afrika sammelte.
Ebenfalls unvergessen bleibt der Auftritt von Queen, deren zwanzig minütige Show oft heute noch als das beste Live-Set aller Zeiten bezeichnet wird.

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