Das Wort spenden“ leitet sich, wie so viele Worte, von einem lateinischen Wort ab, in diesem Fall vom Wort „expendere“. Das bedeutet übersetzt so viel wie „abwägen, aufwenden, ausgeben“.

Unter einer Spende versteht man eine unentgeltliche Leistung, meist in Form einer Geld-, Sach- oder Zeitspende. Letzteres ist mit einem Ehrenamt verbunden. Spenden dienen immer religiösen, wissenschaftlichen, gemeinnützigen, kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zwecken und dürfen mit keiner Gegenleistung verbunden sein, ansonsten ist es keine Spende mehr.

Der Duden hat eine eigene Definition des Begriffes „Spende parat und bezeichnet eine Spende als „etwas, was zur Hilfe, Unterstützung, Förderung einer Sache oder Person gegeben wird / beitragen soll“.

Vor allem die Zeitspende hat in vielen Ländern eine große Bedeutung, das Ehrenamt. Schon im Namen wird deutlich, dass es sich um ein „ehrenvolles“ Amt handelt, dass kein Entgelt fordert. Dänemark, Schweden und Finnland sowie Österreich, Deutschland, die Niederlande und Großbritannien sind hierbei ganz vorne mit dabei. Durchschnittlich engagieren sich in diesen Ländern zwischen 35 und 48 Prozent der Menschen ab 15 Jahren ehrenamtlich. Italien hat etwas Aufholbedarf und liegt leider nur bei 26 Prozent. Die Südtiroler sind sehr spendenfreudig und spenden pro Jahr etwa 100 Millionen Euro für wohltätige Zwecke.

Man darf auch nicht vergessen, dass Spenden immer auf Gegenseitigkeit beruht. Wer spendet tut nicht nur anderen etwas Gutes, sondern auch sich selbst und seinem Gewissen.

Bild: Dennis Skley, cc-by-nd 2.0