1. Bei der „Krispy Kreme Challenge“, die jedes Jahr im US-Bundesstaat North Carolina stattfindet, laufen die Teilnehmer zunächst vier Kilometer bis zum Donut-Laden „Krispy Kreme“ und müssen innerhalb kürzester Zeit ein Dutzend Donuts verspeisen. Dann geht es wieder die vier Kilometer zurück zur Start- und Ziellinie. Viele der Teilnehmer müssen sich nach dem Lauf zwar regelmäßig übergeben, weshalb die Organisatoren ihren Lauf als „Test für körperliche Fitness und Magen-Darm-Durchhaltevermögen“ bezeichnen. Bei dem Lauf kommen aber jährlich umgerechnet 189.000 Euro zusammen, die an ein Kinderkrankenhaus gespendet werden.
  2. In den USA gibt es noch eine weitere skurrile Spendenaktion, die jährlich stattfindet, das „Barhocker-Wettrennen“. Die Bewohner der Kleinstadt Drummond im US-Bundesstaat Wisconsin fahren jedes Jahr mit einem umgebauten Barhocker einen Schneehügel hinunter. Das hierbei gesammelte Geld wird für einen guten Zweck an regionale Hilfsorganisationen gespendet. Mittlerweile findet das Rennen zahlreiche Nachahmer in Wisconsin und den Nachbarbundesstaaten Minnesota und Michigan.
  3. Seit 1999 veranstaltet die St. Baldrick’s Foundation skurrile Glatzen-Events, um Geld für die Erforschung eines Heilmittels gegen Krebs zu sammeln und so vor allem Kinder frühzeitig vom Krebs zu befreien. Die drei Gründer des Events kamen auf die Idee, dass für jeden kahl rasierten Kopf ein gewisser Betrag gespendet wird. Jedes Jahr finden über tausend Glatzen-Events weltweit statt in Schulen, Einkaufszentren, Kirchen oder Parks. Dort kann sich jeder von seinem Haar befreien lassen und kranken Menschen helfen. Im Anfangsjahr konnten schon 98.000 Euro gesammelt werden und im Jahr 2011 waren es unglaubliche 36,9 Millionen Euro.
  4. Es geht aber noch skurriler. In Japan haben sich Fernsehmacher im Jahr 2012 etwas nicht Jugendfreies ausgedacht, um Spenden zu sammeln. Der japanische Pornosender „Paradise TV“ hat eine 24-stündige Brüste-Drücken-Spendensammlung organisiert, um den Verein „STOPAIDS“ im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit zu unterstützen. Jeder, der die Brüste einer von zehn japanischen Pornodarstellerinnen anfassen wollte, musste sich zuvor mit einer Spende registrieren.
  5. Im Jahr 2014 kam ein Brite auf eine äußerst verrückte Idee, um Geld für die Macmillan Krebs Stiftung zu sammeln. Stuart Kettell rollte für den guten Zweck ein Stück Rosenkohl auf den 1085 Meter hohen Mount Snowdon, den höchsten Berg in Wales. Jedoch nicht mit den Händen, sondern mit seiner Nase. Nach vier Tagen und 22 zerstörten Rosenkohlröschen kam er endlich auf dem Gipfel an und konnte mit seiner Aktion 5.000 Euro für die Krebsstiftung sammeln.